


Taucher-Spezial
Voraussetzung für unbeschwertes Tauchen
Erfahrene Taucher wissen, wie wichtig gesunde Zähne zur Ausübung dieses Sportes sind. Wer einmal ein sogenanntes Barotrauma im Zahnbereich erlebt hat, wird ihnen beipflichten. Durch undichte Füllungen und/oder Eiterherde können sich kleinste „Höhlen“ im oder unter dem Zahn bilden, die sich mit Luft füllen, diese aber nicht wieder entweichen lassen. Passiert dies z.B. in einer Tauchtiefe von 30m, wird sich die im Zahn gefangene Luft während des Auftauchens zur Wasseroberfläche auf das Vierfache des ursprünglichen Volumens ausdehnen wollen. Ist dies nicht möglich, kann das von massiver Schmerzentwicklung bis zur Zerstörung des Zahnes führen, der unter Wirkung des Luftdrucks auseinanderbrechen kann.

Dr. Czernicky ist für Sie da!
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Vorsorge schützt vor Schmerz
Wer darauf verzichten möchte, seinen Tauchurlaub mit dem Erlebnis eines Zahnarztbesuches in tropischen Gefilden zu bereichern, der sollte (möglichst nicht erst am Tag vor dem Abflug) seinen Gebisszustand diesbezüglich überprüfen lassen. Dazu sind lediglich ein Röntgenstatus zur Herdsuche und eine sorgfältige Inspektion der Zähne mit besonderem Augenmerk auf undichte Stellen nötig.
Ähnliche Situationen können auch bei Piloten oder Passagieren von Flugzeugen auftreten, die nicht oder nur teilweise über Druckausgleichsmechanismen verfügen: Das betrifft vor allem kleine Maschinen und Militärflugzeuge, moderne Großraumjets sind üblicherweise kein Problem.