Keramikinlays G5 - Keramikinlays
Keramikinlays G5 - Keramikinlays
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Keramikinlays

Was ist Keramikinlays?

Es handelt sich hier um hochpräzise, individuell angepasste Keramikteile, die in einen Defekt im Zahn eingesetzt werden.

Wann werden Keramikinlays eingesetzt?

Man verwendet sie im seitlichen Zahnbereich als dauerhafte Alternative zu kurzlebigen Amalgam- oder Kunststoff-Füllungen. Im Gegensatz zu diesen Materialien müssen Keramikinlays üblicherweise nicht mehr erneuert werden. Durch die Verwendung verschieden aufwändiger Keramikarten können wir hier auch kostenmäßig  ein breiteres Spektrum anbieten.

Was ist das CEREC System und was sind seine Vorteile?

CEREC steht für CEramic REConstruction. Dieses System ermöglicht es uns, Keramikinlays, -kronen und -brücken mittels CAD/CAM in nur einer Sitzung direkt in der Praxis herzustellen.

Wir benötigen dafür auch keine unangenehmen Silikonabdrücke mehr, sondern scannen die benötigten Zähne mit einer kleinen 3D-Videokamera ein. Außerdem brauchen wir keine Provisorien mehr – und Sie keine Woche auf ein Inlay zu warten. Die Zukunft der Zahnheilkunde hat begonnen.

Verbundklebung im Elektronenmikroskop

Verbundklebung im Elektronenmikroskop

Welche Vorteile bieten Keramikinlays?

Hier vereinigt sich unüberbietbare Schönheit mit höchster Lebensdauer. Keramikinlays und -kronen werden höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht und gelangen deshalb weit häufiger als die früher verbreiteten Goldinlays zum Einsatz.

Keramische Teile werden durch sehr aufwendige Verfahren direkt mit der Zahnoberfläche verklebt, wodurch eine der Verbundtechnik in der Raumfahrtindustrie ähnliche, hochstabile Verbindung erzielt wird.

Diese als Verbundklebung bezeichnete Technik bewirkt praktisch ein völlig nahtloses „Verschmelzen“ des Keramikinlays mit der Zahnsubstanz. Eine (unabsichtliche) Lösung der Keramik vom Zahn ist danach so gut wie ausgeschlossen, da die Keramikoberfläche und die Zahnoberfläche tatsächlich zu einer Einheit werden.

Schritt für Schritt zum Keramikinlay mit CEREC

Der Beschliff

Unter lokaler Betäubung werden zuerst alte Füllungen entfernt, vorhandene Kariesdefekte bereinigt und die geplanten Zähne (meist 1-4 pro Sitzung) in die entsprechende Form gebracht. Dabei werden vor allem alle scharfen Kanten gerundet und poliert. Wird nur ein Teil eines Zahnes ersetzt, spricht man vom Inlay, sobald auch Höcker mitbetroffen sind, vom Onlay, und wenn der komplette Zahn ummantelt werden muss, von der Krone. Auch Vollkeramikbrücken können mit diesem System hergestellt werden. Wie diese verschiedenen Teile aussehen und was sonst noch passiert sehen Sie auch in unserer Fotogalerie auf dieser Seite.

Der Scan

Statt des früher üblichen Silikon-Abdruckes wird nun der betreffende Zahnbereich mit einer kleinen 3D-Videokamera gescannt, anschließend ebenso der gegenüberliegende Kiefer.

Das Design

Mittels CAD/CAM-Software werden die gewünschten Restaurationen „modelliert“ und anschließend in einem speziellen Schleifgerät aus kleinen Keramikblöcken herausgeschliffen. Je nach Material wird die Restauration nun poliert und/oder bemalt und im Brennofen glasiert.

Das Einsetzen

Rund 1-2 Stunden später werden die endgültigen Rekonstruktionen anprobiert, Sitz, Farbe und Passung kontrolliert und anschließend verbundgeklebt. Die Oberflächen und Zwischenräume werden sorgfältig poliert und die exakte Höhe zum gegenüberliegenden Zahn gegebenenfalls angepasst.

Fertig!

Sobald die Betäubung nachgelassen hat, sind die neuen Keramikteile sofort zum Kauen einsatzbereit und können ganz normal verwendet und gereinigt werden.

Aktuelle Studien belegen, dass die Genauigkeit des Scans sogar einem Silikon-Abdruck überlegen ist und die Passgenauigkeit und Haltbarkeit der mit CEREC gefertigten Inlays mittlerweile den herkömmlich produzierten Restaurationen um nichts nachsteht.

Das CEREC System gibt es seit über 25 Jahren. Es hat sich speziell in den letzten Jahren durch bahnbrechende technische Fortschritte im Bereich des CAD/CAM zu einem ausgereiften High-Tech-Tool entwickelt, das wir mit hervorragenden Ergebnissen einsetzen – und das auch den höchsten Qualitätsansprüchen unserer Praxis gerecht wird.

Die Vorteile von Keramikinlays Überblick

  • Behandlung in nur einer Sitzung – vom Beschliff bis zum Einsetzen
  • Keine lästige Silikonmasse am Gaumen durch digitalen Scan
  • Keine einwöchige Wartezeit
  • Keine verlorenen oder schlecht sitzenden Provisorien
  • Perfekte Passung durch High-Tech-Schleifvorgang

Häufig gestellte Fragen zu Keramikinlays

Was ist eigentlich ein Keramikinlay und wann brauche ich so etwas?

Ein Inlay ist wie ein perfekt passendes Puzzleteil für Ihren Zahn! Stellen Sie sich vor: Sie haben ein Loch im Zahn, das für eine normale Füllung eigentlich schon zu groß ist, aber für eine Krone noch zu klein. Genau hier kommt das Inlay ins Spiel. Es wird passgenau im Labor aus hochwertiger Keramik angefertigt und dann wie ein Einlegestück in Ihren Zahn eingeklebt. Anders als eine Füllung, die der Zahnarzt direkt im Mund „modelliert“, ist ein Inlay ein stabiles Einzelstück – fast wie ein maßgeschneiderter Keramik-Einsatz. Inlays sind ideal, wenn ein größerer Teil Ihres Zahns ersetzt werden muss, Sie aber so viel wie möglich von Ihrer gesunden Zahnsubstanz behalten möchten. Sie sind die Premium-Lösung zwischen Füllung und Krone!

Was ist der Unterschied zwischen einem Inlay, Onlay und einer normalen Füllung?

Das fragen viele Patienten – die Begriffe klingen ja auch verwirrend! Hier die einfache Erklärung: Ein Inlay liegt komplett innerhalb des Zahns, zwischen den Höckern – es ersetzt quasi den Boden. Ein Onlay ist größer und bedeckt auch einen oder mehrere Zahnhöcker (die Spitzen) – es liegt also teilweise „on“ dem Zahn. Ein Overlay umfasst fast den ganzen Zahn, ist aber noch keine komplette Krone. Alle drei werden im Labor maßgefertigt. Eine normale Füllung (Kunststoff oder Amalgam) wird dagegen direkt in Ihren Zahn modelliert und härtet dort aus. Faustregel: Je größer der Defekt, desto größer die Versorgung – von Füllung über Inlay und Onlay bis zur Krone. Wir schauen, was in Ihrem Fall am besten passt!

Warum sollte ich mich für ein teures Keramikinlay entscheiden statt für eine günstigere Füllung?

Eine berechtigte Frage, denn der Preisunterschied ist deutlich! Aber lassen Sie mich Ihnen die Vorteile erklären: Haltbarkeit – Keramikinlays halten 15-25 Jahre oder länger, während Kunststofffüllungen nach 2-5 Jahren oft erneuert werden müssen. Stabilität – Keramik ist fast so hart wie Ihr natürlicher Zahnschmelz und stützt den Zahn von innen, während große Füllungen manchmal zum Aufbrechen des Zahns führen können. Ästhetik – Keramik sieht absolut natürlich aus und verfärbt sich nie, Kunststoff kann mit der Zeit nachdunkeln. Passgenauigkeit – Im Labor gefertigt, passt ein Inlay perfekt, während Füllungen beim Aushärten minimal schrumpfen können. Biokompatibilität – Keramik ist extrem verträglich. Kurzum: Sie investieren einmal mehr, haben aber langfristig oft weniger Aufwand, Kosten und Ärger. Qualität zahlt sich aus!

Wie wird Parodontitis diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche zahnärztliche Untersuchung. Mit einer speziellen Sonde (Parodontalsonde) wird die Tiefe der Zahnfleischtaschen an jedem Zahn gemessen – gesundes Zahnfleisch hat Taschentiefen von maximal 3 Millimetern. Bei Parodontitis sind die Taschen tiefer, oft 4-10 Millimeter oder mehr. Zusätzlich wird geprüft, ob das Zahnfleisch blutet und ob Zähne gelockert sind. Röntgenaufnahmen zeigen das Ausmaß des Knochenabbaus. Ein Bakterientest kann bei aggressiven Formen sinnvoll sein. Anhand dieser Befunde wird die Schwere der Parodontitis eingestuft und ein Behandlungsplan erstellt.

Wie läuft die Behandlung ab und brauche ich mehrere Termine?

Die Behandlung ist unkomplizierter als viele denken! Bei der klassischen Methode brauchen Sie zwei Termine: Beim ersten Termin entfernen wir die Karies oder alte Füllung unter lokaler Betäubung und präparieren den Zahn für das Inlay – dabei werden die Wände leicht abgeschrägt für optimalen Halt. Dann nehmen wir einen präzisen Abdruck, und Sie bekommen eine provisorische Füllung. Im Dentallabor wird nun Ihr individuelles Keramikinlay angefertigt – das dauert etwa 1 Woche. Beim zweiten Termin wird das Provisorium entfernt, das fertige Inlay angepasst und mit speziellem Kleber dauerhaft eingesetzt. Mit CEREC-Technologie geht es sogar in einem Termin: digitaler Scan, computergestützte Herstellung, sofort einsetzen – fertig in 2-3 Stunden!

Tut die Behandlung weh und habe ich danach Schmerzen?

Während der Behandlung spüren Sie dank lokaler Betäubung überhaupt nichts – Sie können entspannt im Stuhl liegen, vielleicht Musik hören oder dösen. Das Präparieren des Zahns dauert etwa 30-45 Minuten, aber Sie merken nur ein leichtes Vibrieren. Nach dem Abklingen der Betäubung kann der Zahn für einige Tage etwas empfindlich sein, besonders auf Kälte oder beim Aufbeißen – das ist völlig normal, denn Ihr Zahn muss sich an das neue Inlay gewöhnen. Diese Empfindlichkeit verschwindet meist innerhalb von 1-2 Wochen. Manche Patienten spüren gar nichts, andere etwas mehr – das ist individuell verschieden. Bei anhaltenden Schmerzen kommen Sie einfach zu uns, dann prüfen wir, ob eine kleine Anpassung nötig ist. Insgesamt ist das Einsetzen eines Inlays aber eine sehr gut verträgliche Behandlung!

Wie lange hält ein Keramikinlay und kann es kaputtgehen?

Keramikinlays sind echte Langzeitlösungen! Bei guter Pflege halten sie durchschnittlich 15-25 Jahre, viele sogar deutlich länger – wir haben Patienten, deren Inlays seit 30 Jahren perfekt funktionieren. Keramik ist extrem hart und widerstandsfähig, fast so stabil wie Ihr natürlicher Zahnschmelz. Kann es trotzdem kaputtgehen? In seltenen Fällen ja: Bei extremer Belastung (Unfall, in einen Stein beißen) kann Keramik brechen. Wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen, brauchen Sie unbedingt eine Schutzschiene – sonst kann auf Dauer auch ein Inlay Schaden nehmen. Das Inlay kann sich auch lösen, wenn die Klebung versagt – aber das ist bei moderner Technik sehr selten. Wichtig: Der Zahn um das Inlay herum kann noch Karies bekommen, deshalb ist gute Mundhygiene entscheidend! Mit normaler Pflege haben Sie aber sehr lange Freude an Ihrem Inlay.

Sieht man, dass ich ein Inlay habe, oder sieht das aus wie ein natürlicher Zahn?

Das Schöne an Keramikinlays: Sie sind praktisch unsichtbar! Keramik kann perfekt an die Farbe Ihrer natürlichen Zähne angepasst werden – mit allen Schattierungen und Nuancen. Sie hat dieselben optischen Eigenschaften wie Zahnschmelz: Sie reflektiert Licht genauso, hat eine natürliche Transparenz und wirkt dadurch absolut echt. Selbst wenn Sie den Mund weit aufmachen und jemand direkt reinschaut, wird er das Inlay nicht von Ihrem echten Zahn unterscheiden können. Im Labor werden sogar feine Details wie leichte Farbverläufe nachgebildet. Bei einer Metallfüllung oder Goldinlay sieht man natürlich deutlich, dass da etwas ist – aber bei Keramik? Perfekte Tarnung! Nur Sie und Ihr Zahnarzt wissen, wo das Inlay ist.

Kann ich mit einem Inlay normal essen und muss ich etwas Besonderes beachten?

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase können Sie mit Ihrem Inlay völlig normal essen – fast so, als wäre nichts gewesen! Sie können abbeißen, kauen, heiße oder kalte Speisen genießen. Keramik ist geschmacksneutral und verfärbt sich nicht, Sie können also problemlos Kaffee, Tee, Rotwein oder Curry essen. Einige Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie aber beachten: Vermeiden Sie extrem harte Sachen wie Eiswürfel kauen, Nüsse mit den Zähnen knacken oder auf Knochen beißen – aber das sollten Sie auch ohne Inlay nicht tun! In den ersten Tagen nach dem Einsetzen kann der Zahn etwas empfindlich sein, kauen Sie dann anfangs vorsichtig. Wenn Sie nachts knirschen, schützt eine Aufbissschiene Ihr Inlay. Ansonsten: Genießen Sie Ihr Essen ohne Einschränkungen!

Wie pflege ich einen Zahn mit Inlay – brauche ich besondere Zahnpflege?

Die gute Nachricht: Die Pflege ist ganz normal! Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich mindestens zwei Minuten lang mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta – Ihr Inlay verträgt jede normale Zahnpasta problemlos. Besonders wichtig: Benutzen Sie täglich Zahnseide oder Interdentalbürsten! Der Übergang zwischen Inlay und Zahn, besonders in den Zahnzwischenräumen, ist ein sensibler Bereich, wo sich gerne Beläge sammeln. Dort kann Karies entstehen, wenn Sie nicht gründlich reinigen. Gehen Sie zweimal im Jahr zur professionellen Zahnreinigung und Kontrolluntersuchung – dabei prüfen wir auch, ob Ihr Inlay noch perfekt sitzt und die Ränder dicht sind. Vermeiden Sie extrem abrasive Zahnpasten mit groben Schleifpartikeln. Das war’s! Keine komplizierten Spezial-Rituale – einfach gute, konsequente Mundhygiene, und Ihr Inlay wird Sie viele Jahre begleiten.