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6. Taucher Special
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Erfahrene Taucher wissen, wie wichtig gesunde Zähne zur Ausübung
dieses Sportes sind. Wer einmal ein sogenanntes Barotrauma im Zahnbereich
erlebt hat, wird ihnen beipflichten.
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Durch undichte Füllungen und/oder Eiterherde
können sich kleinste "Höhlen" im oder unter dem Zahn
bilden, die sich mit Luft füllen, diese aber nicht wieder entweichen
lassen. Passiert dies z.B. in einer Tauchtiefe von 30m, wird sich die
im Zahn gefangene Luft während des Auftauchens zur Wasseroberfläche
auf das vierfache des ursprünglichen Volumens ausdehnen wollen. Ist
das nicht möglich, kann das von massiver Schmerzentwicklung bis zur
Zerstörung des Zahnes führen, der unter Wirkung des Luftdrucks
auseinanderbrechen kann.
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Wer darauf verzichten möchte, seinen Tauchurlaub
mit dem Erlebnis eines Zahnarztbesuches in tropischen Gefilden zu bereichern,
der sollte (möglichst nicht erst am Tag vor dem Abflug) seinen Gebisszustand
diesbezüglich überprüfen lassen. Dazu ist lediglich ein
Röntgenstatus zur Herdsuche und eine sorgfältige Inspektion
der Zähne mit besonderem Augenmerk auf undichte Stellen nötig.
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Ähnliche Situationen können auch bei Piloten
oder Passagieren von Flugzeugen auftreten, die nicht oder nur teilweise
über Druckausgleichsmechanismen verfügen, das betrifft
vor allem kleine Maschinen und Militärflugzeuge, moderne Großraumjets
sind üblicherweise kein Problem. |
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