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3.2 Materialien für die Reparatur Ihrer Zähne
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3.1 Wir setzen Ihnen
die Krone auf
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- Gold: Seit Jahrtausenden bewährt
und vom Zahn der Zeit ignoriert. Dank der unübertroffenen Stabilität
und Reinheit moderner Dental-Legierungen überdauert Gold bis
zu 40 Jahre tagtäglicher Extrembelastung. Es korrodiert nicht,
es bricht nicht, es unterliegt keinerlei Materialveränderung.
Gold ist als Substanzersatz vom kleinsten Inlay bis zur Vollkrone
einsetzbar und wird vor allem im seitlichen, weniger einsehbaren Zahnbereich
verwendet. Gold lässt sich nicht unsichtbar machen, ein Goldinlay
wird immer als solches zu erkennen sein, wenn man genau hinschaut.
Wer auf die höchste Haltbarkeit nicht verzichten möchte,
sehr wohl aber auf goldiges Glitzern zwischen den Zähnen, greift
zur "sandgestrahlten" Variante, welche eine matte Oberfläche
aufweist und keine Lichtreflexionen zulässt. Noch ein Wort zur
Verträglichkeit: Die von uns verwendeten Legierungen und Materialien
sind klarerweise die derzeit "biokompatibelsten" auf dem
Markt.
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Goldinlays
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Keramik Veneers
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- Keramik: Hier vereinigen sich unüberbietbare
Schönheit mit hoher Lebensdauer. Keramikinlays und kronen
werden höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht und
deshalb vor allem in sichtbaren Bereichen eingesetzt. Keramische Teile
werden durch sehr aufwendige Verfahren direkt mit der Zahnoberfläche
verklebt, wodurch eine der Verbundtechnik in der Raumfahrtindustrie
ähnliche hochstabile Verbindung erzielt wird. Die Keramikfarbe
kann durch unsere sensiblen Zahntechniker so optimal an die Farbe
und Form der Nachbarzähne angepasst werden, dass eine eingegliederte
keramische Rekonstruktion oft selbst vom Zahnarzt nur am Röntgenbild
erkannt wird. Bei stark verfärbten Frontzähnen oder zum
Ausgleich unharmonischer Zahnstellungen helfen Keramikschalen (sogenannte
Veneers). Diese werden auf die Zähne dauerhaft und stabil aufgeklebt.
Aktuellen Studien zufolge liegt die Lebensdauer des von uns verwendeten
"Empress"-Keramik-Systems (welches jenes mit der längsten
Erfahrung und höchsten Haltbarkeit ist) bei 90% nach 10 Jahren.
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| vorher: Amalgam
nachher: Keramikinlays
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- Kunststoff: Sogenannte "Composite"-Füllungen
bestehen aus gemahlenem Glas in einer Kunstharz-Masse, welche in den
Defekt gestopft und durch Lichteinwirkung gehärtet werden. Dieses
Material ist zwar ebenfalls farblich weitgehend an die Umgebung anzupassen,
eignet sich jedoch aufgrund seiner vergleichsweise raschen Alterung
(Lebensdauer bis etwa 5 Jahre) und eher geringen Festigkeit nur zur
Reparatur von Kleinstdefekten, und das vor allem an Stellen geringer
Krafteinwirkung (zwischen den Schneidezähnen, Zahnhälse,
kleine Defekte der Kaufläche). Überall dort, wo Seitenwände
oder gar Höcker eines Zahnes ersetzt werden, wäre mit einer
baldigen Brüchigkeit und Spaltenbildung zu rechnen, wodurch einer
unerkannten Kariesbildung unter der Füllung Tür und Tor
geöffnet würde.
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| vorher: kleine Amalgamfüllung
nachher: Compositefüllung
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Schnitt durch
eine Krone |
- Die Krönung... Wenn ein Zahn schon
zuviel an Substanz eingebüßt hat, um daran noch eine Füllung
bzw. ein Inlay zu verankern also wenn z.B. nur mehr eine einsame
"Wand" vorhanden ist- dann kann es nötig werden, ihn
zu "überkronen". Dabei wird, wie beim Schälen
einer Banane, außen eine dünne Schichte abgetragen, um
den kompletten Zahn durch die Krone zu schützen. Diese reicht
gleich einem Hut bis an den Zahnfleischrand und ist eine sehr stabile
und langlebige Rekonstruktion selbst für stark zerstörte
Zähne.
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| Stiftkronen im
Frontbereich
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